Dogsharing Deutschland

Was ist Dogsharing überhaupt?

Kurz gesagt steht Dogsharing für eine Community von und für Hundeliebhaber. Es steckt jedoch mehr dahinter, als nur eine Gemeinschaft, in der man gegenseitig auf Hunde aufpasst oder Infos über Vierbeiner austauscht.

Das Prinzip Dogsharing umfasst 5 Konzepte:

1. Langfristig

Die wohl beliebteste bzw. gängigste Überlegung ist, dass ein Hund durch die Dogsharing Gemeinde langfristig ein zusätzliches Herrchen/Frauchen gewinnt. Dabei können sich die Besitzer die Zeit mit dem Hund teilen, sodass z.B. einer die Obhut am Vormittag übernimmt und der andere nachmittags Zeit mit dem Vierbeiner verbringt.

Die zeitliche Aufteilung bleibt jedoch natürlich jedem selbst überlassen.

2. Unregelmäßig

Natürlich muss man sich beim Dogsharing nicht unbedingt auf eine längerfristige Vereinbarung einlassen. Auch für einen unregelmäßigen Zeitraum lässt sich das Dogsharing nutzen. Sei es ein Urlaub oder ein Krankenhausbesuch - es gibt viele Situationen, in denen man seinen Hund nicht mitnehmen kann. Um sich die Fragerei bei Freunden und Verwandten zu ersparen, kann man beim Dogsharing ganz einfach Tierfreunde in der Nähe finden, die sich mit Freude um deinen Hund kümmern.

Der Zeitraum kann dabei von einigen wenigen Stunden bis hin zu mehreren Tagen oder länger variieren.

3. Gruppentreffen

Statt sich mit einer Person zu Play-Dates zu verabreden, kann man ebenso Gruppen bilden. So können die Vierbeiner neue Freundschaften schließen und man lernt andere Tierliebhaber kennen. Somit können sich Hundebesitzer, Hund und Hundeliebhaber aus einer Region zusammenfinden und den Tag gemeinsam genießen (z.B. beim Wandern, Tagesausflügen, Spaziergang)

4. Begleitung für Veranstaltungen

Sei es eine Hundeschau oder ein anderes Event für Vierbeiner - mit einem Begleiter an der Seite macht das gleich viel mehr Spaß. Wie viele Leute sich dabei zusammentreffen und gemeinsam die Veranstaltung besuchen ist jedem selbst überlassen.

5. Gemeinsame Anschaffung eines Hundes

Diese Option sollte gut überlegt sein und von Mitgliedern in Betracht gezogen werden, die sich gut verstehen. Zudem sollten alle “Formalitäten” geklärt werden, sodass der Hund von dieser Adoption profitiert, denn das Wohl des Vierbeiners steht immer an erster Stelle.

Wie starte ich mit dem Dogsharing?

  1. Registriere dich auf unserer Plattform
  2. Erstelle ein persönliches Profil für dich (und deinen Hund)
  3. Stelle Inserate ein und finde den perfekten Dogsharing-Partner in deiner Nähe oder sieh dir die Anfragen anderer Mitglieder an

Welche Vorteile hat das Dogsharing?

  1. Hunde bekommen die Aufmerksamkeit, die sie verdienen
  2. Hundebesitzer können sich gegenseitig helfen
  3. Das Miteinander von Mensch und Tier wird gefördert

Was muss man beim Dogsharing beachten?

Oberste Regel: Das Wohl des Hundes hat immer Priorität! Man sollte lieber auf das Konzept verzichten, wenn man merkt, dass der Hund damit nicht klar kommt oder darunter leidet.

Gute Absprache zwischen den Herrchen bzw. Frauchen ist das A und O. Es ist beispielsweise wichtig, dass für den Hund immer die gleichen Regeln gelten.

Die rechtliche Lage sollte von beiden Seiten geklärt werden. Egal welches Dogsharing-Konzept ins Auge gefasst wird: Immer im Vornherein bei der Hundeversicherung nachfragen und die Rechtslage klären.

Ist Dogsharing etwas für meinen Hund?

Diese Frage lässt sich nicht einfach mit “Ja” oder “Nein” beantworten. Wie Menschen sind Hunde individuelle Wesen mit eigenem Charakter. Jeder Hund reagiert anders, wenn es darum geht, sich anderen anzuvertrauen.

An erster Stelle gilt aber stets: Der Hund muss sich wohl fühlen!

Bei Verabredungen kann man den eigenen Vierbeiner anderen Personen und Hunden näher bringen. Letztendlich sollte die Entscheidung, ob man den richtigen Dogsharing-Partner hat, beim Hund liegen.